Aktuelles aus dem Alten- und Pflegeheim am Harz

06. Januar 2017

Im Gotteshaus stand das Thema Pflege im Mittelpunkt

Badenhausen. Nicht zu einer liturgischen Feier, sondern zu einer für ein Gotteshaus nicht alltägliche Informationsveranstaltung hatte Pfarrer Thomas Waubke in die St. Martin-Kirche Badenhausen geladen. Denn über das  nie alltäglich werdende Thema „Pflege“ informierten Sabine Heierhoff von der Diakonie- und Sozialstation Westharz,  Carola Stümmel von der AOK Osterode,  Ute Reinhardt, Leiterin des Altenwohnheimes Charlottenhof Badenhausen, und Thomas Burgardt, angehende Hygienefachkraft in der HELIOS-Klinik Herzberg. Und es war ein sehr interessiertes Publikum, welches den Weg in das Badenhäuser Gotteshaus eingeschlagen hatte, das aufmerksam zuhörte und am Ende auch noch Sachfragen diskutierte.

 

Thomas Burgardt eröffnete die Informationsreigen und kam auf die große Veränderung der Krankenhauslandschaft zu sprechen, welche sich nicht „nur“ in Herzberg vollzogen habe. So seien in den zurückliegenden Jahren bundesweit rund 150 000 Betten abgebaut worden, was sich aber nicht mit der Patientenzahl gedeckt habe, die habe sich letztendlich nach oben hin entwickelt. Trotzdem dürfe nicht davon gesprochen werden, dass die Patienten allein gelassen werden. So befänden sich beispielsweise Sozialarbeiter stets in den „Startlöchern“, um Betroffenen rechtzeitig hilfreich zur Seite zu stehen.

 

Sabine Heierhoff stellte das Konzept der ambulanten Pflege vor. Dabei kam sie auf den Alltag zu sprechen, während dem sie immer wieder auf Schamgefühl der Betroffenen und Angehörigen träfe. Das müsse aber niemand zulassen, denn von der Möglichkeit, auf Hilfe von außen angewiesen zu sein, könne sich keiner frei sprechen. Und wenn jemand in seinem Zuhause betreut wird, täte das der Seele doch besser, als fände das in fremder Umgebung statt.

 

Ute Reinhardt nannte das größte Sorgenkind beim Namen, die „Demenz“. Leider sorge die negative Berichterstattung der Presse für Angst vor dieser Krankheit in der Bevölkerung. Vorgeworfen werde den Heimen meist, das Personal habe nicht ausreichend Zeit oder sogar kein Interesse an den Bewohnern, was natürlich von Einrichtung zu Einrichtung sehr unterschiedlich ist. Es gebe mit Sicherheit schwarze Schafe. Doch regelmäßige unangemeldete Kontrollen sorgten dafür, dass diese „geschoren“ werden. Leider werden die Heime nicht erwähnt, die sich vorbildlich benehmen und ihre Patienten mit Würde und besonders liebevoll behandeln.

 

Überhaupt hätten viele Senioren Angst, in ein Altenheim zu ziehen, gestalte sich das doch meist zu Unrecht als eine „Reise ohne Wiederkehr“. Auch wenn fast jeder zu Haus alt werden möchte, sehe eben dieses Altwerden in der Realität nicht immer rosig aus. Denn statt des großen Familienkreise umgebe manchen Menschen im Alter die Einsamkeit.

 

Dahingegen könne ein Umzug in ein gutes Pflegeheim viele Vorteile für Betroffene und Angehörige mit sich bringen. Damit wäre dieser Schritt auch den Weg in eine neue Lebensqualität bedeuten.  Denn in einem Pflegeheim werde nicht nur die körperliche Pflege des Pflegebedürftigen auf mehrere Köpfe verteilt, sondern das Pflegepersonal habe auch mehr psychologischen Abstand.

Carola Stümmel verwies darauf, dass die Pflegeversicherung zwar über ein Bauchladenprinzip verfüge, trotzdem seien aber alle Krankenkassen bemüht, tragbare Lösungen für die Betroffenen zu erarbeiten. Das dem der Fall ist, zeigen übrigens  nicht „nur“ die Änderungen der Pflegestufen in fünf Pflegegrade. In jedem Falle sollte jeder das Gespräch mit der Krankenkasse suchen, um eine gute Lösung zu finden. pb

Foto: Bordfeld

09. Dezember 2016

Der zweite Badenhäuser Advent zog viele Generationen an

Badenhausen. „Das Jahr 2016 befindet sich schon auf der Zielgeraden. Der 03.12 war dafür ein deutliches Zeichen. Elf Monate liegen hinter uns, und wenige Tage trennen uns von Weihnachten“, mit diesen Worten eröffnete Badenhausens Ortsbürgermeister Erich Sonnenburg den zweiten Adventsnachmittag auf dem Bauernhof Bercht, der sich in eine Gemütlichkeit ausstrahlende Vorweihnachtswelt verwandelt hatte.

Zuvor stimmten aber die Mädchen und Jungen des Kindergartens St. Martin die Gäste, die in vielen Generationen und großer Zahl gekommen waren, mittels Liedern und Gedichten auf die Adventszeit ein. Und die Kinderaugen strahlten fast intensiver wie die Sonne, als ihnen der Beifall verdeutlichte, wie gut ihre Beiträge nicht bloß bei den Erwachsenen angekommen waren.

Sonnenburg erinnerte in seinen Begrüßungsworten aber auch daran, das der Start des ersten Adventsnachmittags im Dezember 2013 auf dem Hof Bercht sehr gelungen war und im Prinzip eine Fortsetzung voraussetzte. Er dankte Pfarrer Thomas Waubke, der wieder alle Organisationsfäden in die Hand genommen und damit Vereine, Gruppe und einzelne Bürger mit auf den Veranstaltungsschlitten geholt hatte. Sein Dank galt somit auch allen anderen Machern und Organisatoren, insbesondere der Familie Bercht, die erneut ihren Hof für diesen Nachmittag zur Verfügung gestellt hatte.

Abschließend wünschte er allen, dass sie sich zumindest dort für ein paar Stunden  nicht vom Weihnachtsstress treiben lassen sollten, sondern für ein paar schöne Stunden die Zeit fänden, den Markt zu erleben und die vielfältigen Angebote wahrzunehmen. Schließlich hatte Petrus ja für märchenhaftes Winterwetter gesorgt.

Zeit wurde sich von Groß und Klein genommen. Denn es gab sehr viel zu sehen und durchaus käuflich zu erwerben. Dabei handelte es sich nicht „nur“ um warme Speisen und Getränke sowie selbstgebackenen Kuchen, sondern auch um Weihnachtsgeschenke für andere oder sich selbst. Beim Glücksrad sorgte der Charlottenhof für Spannung, fleißig hatten die Bewohner in den vergangenen Wochen weihnachtliche Dekorationen gebastelt. Außerdem wurde die Zeit auch dafür genutzt, mit Menschen ins Gespräch zu kommen, die man lange nicht mehr gesehen hatte oder auch gar nicht kannte.

Nicht weniger Aufmerksamkeit erfuhr der Posaunenchor, die „MartinsBläser“, die sich mit ihren Melodien in die Herzen der Gäste spielten. Gleiches darf über den Frauenchor und den Männergesangsverein Badenhausen sowie den Gemischten Chor Oberhütte gesagt werden, als sie ihre Stimmen nacheinander erklingen ließen und damit schon auf das „Krippenspiel“ einstimmten.

Als dann aber ein Kälbchen den Hof betrat, und zwei Engel unter das Dach der einen Scheune „schwebten“, wussten alle, dass das Krippenspiel auf dem Aufführungsplan stand. Jeder der rund 300 Gäste suchte sich einen Platz, und wenn das auf Strohballen war, denn die Laiendarsteller, die zumeist amtierende oder ehemalige Teamer des Kindergottesdienstes waren, wollten die Weihnachtsgeschichte einfühlsam und überzeugend in Szene setzten.  Das Stück erinnerte an ein von viel Enthusiasmus getragene Musical. Denn neben den Chören waren auch Solostimmen zu vernehmen und Pfarrer Thomas Waubke ließ mit dem Rhythmus fast das Keyboard tanzen. Die Zuschauer durften ebenso Lieder mit anstimmen, wovon sie herzhaft Gebrauch machten.

Alles in allem ein Nachmittag, der bestimmt für Jeden etwas zu bieten hatte und so manch einen über eine dritte Fortsetzung nachdenken ließ. Der Erlös des zweiten Badenhäuser Advents  wird unter übrigens dem Motto „Aus dem Dorf für das Dorf“ zur Ausgestaltung des 1050-jährigen Dorfjubiläums im übernächsten Jahr genutzt werden. pb

16. November 2016

Kiga Badenhausen darf sich über eine Spende freuen

Badenhausen. Bei den Mädchen und Jungen des ev. Kindergartens St. Martin in Badenhausen herrschte große Freude vor, denn es hatte sich spendenfreundlicher Besuch angekündigt.

Es waren die Heimleiterin des Pflegeheims, Ute Reinhardt (3. v. li), und der Wohnheimleiter Frank Harder (5. v. li.), des Charlottenhofs, die sich auf den Weg gemacht hatten. Sie brachten einen Scheck mit, auf dem eine sehr erfreuliche Summe zu lesen war. 300 € waren aus dem Glücksrad und der Tombola zusammen gekommen, welche während des traditionellen Sommerfestes des Charlottenhofs stattfanden. Zusammen mit Kindergartenleiterin Martina Lagershausen, den Erzieherinnen und Pfarrer Thomas Waubke stimmten die Kinder ein fröhliches Dankeschönlied an. Danach verriet Martina Lagershausen, dass diese Geldspende im Frühjahr des kommenden Jahres in ein Fahrzeug für den Garten umgesetzt werden wird. pb/Foto: Bordfeld

30. Oktober 2016

Konfirmanden erhielten vom Charlottenhof eine große Spende

Denn die Konfirmanden kämen immer gerne, um den Umgang mit den Bewohnern zu erlernen. Sie schauten auch bestimmt nicht bloß zu, sie packten auch mit an. „Sie spielen mit ihnen Karten oder Brettspiele und gehen mit ihnen spazieren“.

Ute Reinhardt hob hervor, dass die Jugendlichen dem Personal des Charlottenhofes oft zur Seite stünden,  wenn Veranstaltungen besucht  und viele helfende Hände gebraucht werden. So hatten einige Konfirmanden den Betreuungskräften gerade kürzlich dabei geholfen, Bewohner zum Erntedankkaffee ins Landhaus Finze zu bringen.

Für diesen Einsatz überreichte sie einen 300-€-Scheck, der aus den Aktionen des Sommerfestes zusammen gekommen ist. Wahrscheinlich wird dieses Geld für die Anschaffung einer Cajon einem vielseitig einsetzbaren Schlaginstrument verwendet. pb

 

Auf dem Bild: Ute Reinhard zusammen mit Pfarrer Thomas Waubke und den Vorsitzenden des Kirchenvorstandes Mike Sindram sowie den Vorkonfirmanden. Foto: Bordfeld

02. Oktober 2016

Erntedank im Charlottenhof Pflegeheim

Am 02.10.2016 machte sich der Charlottenhof auf den Weg zum großen Senioren Ernte-Dank-Kaffee im Landhaus Finze in Badenhausen.

Dank der fleißigen Konfirmanden der Kirchengemeinde Badenhausen und Windhausen und Dank Pastor Thomas Waubke, die uns beim Schieben der Rollstühle halfen,  konnten auch viele Rollstuhlfahrer diesen Nachmittag genießen. Der Nachmittag wurde begleitet von fröhlichem Gesang und Gedichten, auch eine Bewohnerin von uns trug ein Gedicht vor. Einen besonderen Geburtstag feierte eine Bewohnerin von uns, sie wurde an diesem Tag 71 Jahre alt und alle Anwesenden gratulierten und gaben ein Ständchen zum Besten. Zum Abschluss überreichten unsere Bewohner einen liebevoll gestalteten Ernte-Dank-Korb an Pastor Waubke um diesen auf den Altar in der Kirche zu Badenhausen zu stellen.

16. Juli 2016

Sommerfest auf dem Charlottenhof glich einem Volksfest

Badenhausen. Auf dem Gelände des Charlottenhofes Badenhausen herrschte während des traditionellen Sommerfestes wahre Volksfeststimmung. Denn es hatten sich Gäste aus nah und fern eingefunden, um in gemütlicher Runde zusammen mit den Bewohnern und dem Pers. Das bunte Treiben eröffnete Pfarrer Thomas Waubke mit einer liturgischen Feier unter freiem Himmel, die vom Frauenchor Badenhausen musikalisch umrahmt wurde.

Neben den spannenden Momenten, wenn die Hauptpreise ihren neuen Besitzern übergeben wurden, gab es noch ein ganz besonderes Highlight, für das die Leiterin des Pflegeheimes, Ute Reinhard, sorgte. Sie ließ es sich nämlich nicht nehmen, neun Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für deren langjährige Treue und Zuverlässigkeit zu ehren. pb

 

 

Sven Simanski, Ute Reinhardt, Birgit Vaerst und Nicole Dörje (hi. v. li. n. re.), Stephanie Böttger, Doris Weiß, Sybille Mroz, Alice Sleziak, und Ilona Roepke (vo. v. li. n. re.) freuten sich über die Ehrungen. Foto: Bordfeld  

 

Die Geehrten

20 und mehr Jahre Betriebszugehörigkeit: Stephanie Böttger, Alice Sleziak, Doris Weiß und Birgit Vaerst

10 und mehr Jahre Betriebszugehörigkeit: Sven Simanski, Nicole Dörje, Sybille Mroz, Anita Scharge und Ilona Roepke

11. September 2015

Gelungenes Sommerfest im Charlottenhof Badenhausen

Badenhausen. Vier Männer ließen frech die „Glocken von Rom“ erklingen, Peggy March ihr „rosarotes Gummiboot“ schippern und sie verschenkten an einen weiblichen Fan, Heimleiterin Ute Reinhardt, vier ungewöhnliche Fotos.  Zu sehen und zu hören war dieses überzeugende Quartett während des traditionellen, sehr gut besuchten Sommerfestes, zu welchem der Charlottenhof Badenhausen geladen hatte.

 

Die Stars gehören übrigens zur Laienspielgruppe, die unter der Leitung von Gabi Bernhardt es sich nicht nehmen ließen, auch diesmal etwas Neckisches zu präsentieren. Präsentiert wurde aber auch eine Tombola, die durch die Spendenfreude zahlreicher Freunde des Hauses gut gefüllt war, und der bunte Flohmarkt, dessen von der Kreativgruppe unter der Leitung von Carmen Peters selbst gefertigte Angebote schnell die Besitzer wechselten.

 

 

Wer sich vor oder nach dem Zuschauen stärken wollte, hatte dazu reichlich Gelegenheit, die von allen genutzt wurde. Und so mussten  Kaffee, Kuchen,  frische Waffeln mit heißen Kirschen und Sahne sowie die deftigeren Leckereien vom Grill und kühle Getränke nicht lange auf Interessenten warten. Die Erlöse aus den Verkäufen werden übrigens zur Neubeschaffung von Bastelmaterial eingesetzt.pb

Fotos: Bordfeld

27. Juli 2015

Schützenfest in Badenhausen

Drei Jahre waren vergangen und nun hieß es endlich wieder „ Badenhausen feiert Schützenfest“. Natürlich darf zum traditionellen Schützenfrühstück am Montagmorgen der Charlottenhof nicht fehlen. Mit fünfundzwanzig unserer Bewohner vom Alten- und Pflegeheim nahmen wir mit Freude teil. Wie in der Vergangenheit begleitete Fanfarenzug aus Herzberg das muntere Treiben der über 500 anwesenden Gäste.

Erleichtert wurde unser Ausflug durch die gute Zusammenarbeit mit der Kirchengemeinde. Herr Pastor Waupke und seine Konfirmanden unterstützten unsere im Rollstuhl sitzenden Bewohner auf dem Weg zum Festplatz.

Für unsere Bewohner war dieses Ereignis wiedermal ein unvergessliches Erlebnis.

02. April 2015

Palliativ Care

Die palliative Begleitung von Menschen hat in den letzten Jahren in der Gesellschaft und damit auch im pflegerischen Bereich erheblich an Bedeutung gewonnen. Dies zeigt sich im ambulanten Bereich durch die „spezialisierte ambulante Palliativversorgung (SAPV)“ sowie im stationären Pflegebereich durch Forderung eines „Konzeptes der Sterbebegleitung“ seitens des MDK.

Palliative Care versteht sich als ein individuelles, ganzheitliches Pflege- und Betreuungskonzept für Menschen mit einer unheilbaren Erkrankung und Menschen in der letzten Lebensphase. Seitens der Pflegenden gilt es, die individuelle Lebensqualität des Betroffenen unter Gewährleistung einer höchstmöglichen Autonomie zu berücksichtigen. Eine fachgerechte Symptomkontrolle sowie Sterbe- und Trauerbegleitung fließen in die Versorgung mit ein, in die Angehörige und Zugehörige mit einbezogen werden.

Um den Anforderungen der palliativen Begleitung seitens der Pflegenden gerecht zu werden, stellt ein fundiertes Wissen die Grundlage für die individuelle, würdevolle Versorgung eines Menschen in der letzten Lebensphase dar.

Neben unserer Heimleitung Frau Ute Reinhardt, die bereits seit 2006 ausgebildete Fachkraft „Palliativ care“ ist, hat jetzt in 2015 unser Mitarbeiter Herr Christofer Schilling die Ausbildung abgeschlossen.

 

Zusätzlich zur Fachweiterbildung „Palliativ care“ haben Frau Reinhardt und Herr Schilling die Zusatzqualifikation „Pain Nurse“ ( Pflegerischer Schmerzexperte) in 2015 abgeschlossen. Jeder Bewohner mit chronischen Schmerzen erhält nun ein individuell angepasstes Schmerzmanagement, das zur Schmerzlinderung, zu Erhalt oder Erreichung einer bestmöglichen Lebensqualität und Funktionsfähigkeit sowie zu einer stabilen und akzeptablen Schmerzsituation beiträgt und schmerzbedingten Krisen vorbeugt.

 

10. Dezember 2014

Mein Koffer für die letzte Reise

„Was würde ich mitnehmen, wenn Gott mir ein kleines Reisegepäck zugestehen würde?“ – auf diese Frage antwortete in der St. Martin-Kirche in Badenhausen eine Ausstellung mit 30 Koffern, die Menschen im Alter von 13 bis 94 Jahren gepackt hatten. Im Rahmen dieser Aktion fanden ein Abend mit kurzen Vorträgen von Kirchenvorsteher Thomas Burgardt, der Leiterin des Seniorenheimes „Charlottenhof“,  Ute Reinhardt, der 19jährigen Nele Bercht und Pfarrer Thomas Waubke sowie intensiven Gesprächen statt.

Das Gotteshaus war sehr gut mit Menschen vieler Altersgruppen gefüllt. Sie schauten sich eingangs oder am Ende des sehr interessanten Abends  in der Ausstellung um, lauschten aufmerksam  den Vorträgen, um bei Gesprächen auch ihren letzten Koffer oftmals mittels in Worten gefasste Überlegungen zu packen. Umrahmt wurde der nicht alltäglich kulturelle Abend vom Organisten Peter Wendlandt, der übrigens auch einen Koffer gepackt und geöffnet hatte. Ein kleiner, aber feiner Imbiss wurde ebenfalls  gereicht.

Den informativen Rednerreigen eröffnete Kirchenvorsteher Thomas Burgardt. Er gewährte Einblicke in die Geschichte der Bestattung, die sich im Laufe der Jahrtausende immer wieder wandelte. So präsentierte er beispielsweise Bilder von 50 000 Jahre alten Höckergräbern, ebenso wie den Grabbelgraben der Merowinger, ein Gräberfeld aus dem Mittelalter, dem älteste Geschlecht der fränkischen Könige, das Grabmal von Otto I im Magdeburger Dom und die Habsburger Gruft. Der intensivste Ausflug führte nach Wien, wo das Grab des Komponisten Beethoven noch heute viele Touristen, insbesondere aus Japan, anzieht. In der Bundeshauptstadt von Österreich hat es übrigens Rettungswecker gegeben, die einst den Toten mit ins Grab gegeben wurden. Sollten sich Verwandte und Ärzte geirrt haben, und es war jemand lebendig begraben worden, konnte er sich mit diesem Mechanismus bemerkbar machen.

Im Blick auf heutige Bestattungskultur erwähnte Thomas Burgardt die USA, in denen Särge und Urnen oft sehr kreativ gestaltet werden.

Ute Reinhardt, Leiterin des Alten- und Pflegeheims „Charlottenhof“ in Badenhausen, erinnerte daran, dass in früheren Zeiten  – im Gegensatz zu heute – die Verwandten sich nach dem Tode um den Verstorbenen kümmerten. Sie wuschen und kleideten ihn neu ein, weil er durchaus mehrere Tage im Haus aufgebahrt wurde. Das sei damals ganz normal und nicht etwas gruselig oder unheimlich gewesen. Die Kinder wurden von dieser Zeremonie übrigens nicht ausgeschlossen.

Der Tod sei früher so etwas wie ein Gemeinschaftserlebnis gewesen. Man sei letztendlich nicht allein gestorben, und auch in der Trauer war man nicht auf sich selbst gestellt. Diese Sichtweise habe sich im Laufe der Zeit gewandelt, ebenso die Gesellschaft. Richtige Großfamilien sind selten geworden. Ein Todesfall war nicht mehr alltäglich, sondern ein Schicksalsschlag.

Waren früher die Toten auf den mitten in der Stadt gelegenen Kirchhöfen beerdigt, sind aus Platzgründen die Friedhöfe zumeist an den Stadtgrenzen zu finden – weit weg vom Alltag der Lebenden. Weil die Toten dorthin transportiert werden mussten, entstanden die ersten Bestattungsunternehmen. Sie übernahmen nach und nach immer mehr Aufgaben rund um den Trauerfall.

Ein selbstverständlicher Umgang mit einem Todesfall und Verstorbenen sei heute kaum denkbar, weil man es schlicht verlernt habe. In der heutigen Zeit wüssten viele Menschen schon nicht so recht, wie sie mit kranken oder alten Menschen umgehen sollen und begeben sich aus dem Grunde unbewusst auf Abstand.

Außerdem sterben die meisten Menschen heute in Krankenhäusern oder Heimen. Auch wenn sich in den letzten Jahren viele Hospizdienste gebildet haben und auch sogenannte Trauercafés gegründet wurden, können diese nicht die familiären Strukturen der Vergangenheit ersetzen.

Obwohl Leiden und Tod zu unserem Leben dazugehören und vor allem der Tod unausweichlich ist, erleben die meisten Menschen nicht mehr, dass Sterben normal ist und erlösend sein kann.

Zurzeit werde öffentlich und politisch die aktive Sterbehilfe debattiert. Bei dem Ruf nach Legalisierung werde immer wieder aufgeführt, dass man bei Tieren sinnloses Leiden verhindere. „Doch sind Krankheit, Siechtum und Schmerzen wirklich würdelos? Oder nimmt vielmehr der Tod auf Bestellung in unserer Leistungsgesellschaft dem Leben und Leiden die Würde?“, fragte die Referentin.

Im Rahmen ihrer Tätigkeit im Alten- und Pflegeheim „Charlottenhof“ versuche sie mit ihren Mitarbeitern die Tabus aufzubrechen. Sterbebegleitung habe einen großen Stellenwert. Angehörige würden mit einbezogen, und auch nach dem Tod sind sie gern gesehene Gäste. Durch Projekte mit Schulklassen, Kindergärten und Konfirmanden werde versucht, den jungen Menschen den Umgang mit alten und kranken Menschen nahe zu bringen. Sie habe in den zurückliegenden 20 Jahren schon viele Hände von Sterbenden festgehalten, und es sei immer wieder ein schönes Erlebnis gewesen, die Menschen in Würde gehen zu lassen.

Die 19-jährige Nele Bercht machte mit einer Zusammenfassung ihrer Seminararbeit über „Sterbehilfe“ deutlich, dass dieses Thema durchaus auch von jungen Menschen wahrgenommen wird. Sie verwies darauf, dass es neben der in Deutschland verbotenen aktiven Sterbehilfe auch die passive Sterbehilfe (das Sterbenlassen) und die legale indirekte Sterbehilfe gibt. Nicht verschwiegen werden dürften aber auch der sogenannte assistierte Tod und die palliative Begleitung, die erlaubt seien.

Sie zitierte den Standpunkt der evangelischen Kirche in Deutschland, die ihr Augenmerk auf die palliative Begleitung im Sterben richtet, bei der die Schmerzminderung und das Wahrnehmen des Sterbens als eigener würdiger Lebensphase wichtig sind.

Sie eröffnete die Diskussion mit dem aktuellen Fall einer jungen Frau aus den USA, die sich entschlossen hatte, ihrem Leben mit Tabletten ein Ende zu setzen, ehe es von einem Gehirntumor qualvoll zerstört worden wäre.

Pfarrer Thomas Waubke brachte zum Ausdruck, dass die ausgestellten Koffer „Transportmittel“ für wichtige Gespräche über das Tabuthema gewesen waren. Im Prinzip sei jeder Koffer eine persönliche Visitenkarte, welche sowohl die eigene Lebensgeschichte als auch Bilder widerspiegelten, wie sich die Besitzer den Blick in die Ewigkeit vorstellten.

Er hoffte, dass diese Ausstellung, die Vorträge und die Gespräche einen Weg zur Trauer und zur Hoffnung geebnet hätten. pb

 

 

03. Juli 2014

Sommerfest 2014

Auch wenn das Wetter, wie in den vergangenen Jahren, wieder alles andere tat, als auf ein Sommerfest einzustimmen, ließen sich unsere Bewohner und Mitarbeiter dadurch nicht die Stimmung trüben. Mit viel Engagement und Spaß führten die Laienspielgruppe unter der Leitung von Schwester Gaby und die Bewegungstherapiegruppe von Susanne Kreitz ihre Darbietungen auf. Auch der Gottesdienst, den Herr Pastor Waubke ausrichtete, war überaus gut besucht. Die Bewohner und Gäste konnten ihr Glück bei der Tombola versuchen und auf dem Basar nach Selbstgebasteltem unserer Heimbewohner stöbern. Für das leibliche Wohl standen Leckereien vom Grill, selbstgebackener Kuchen und Waffeln zur Auswahl. Rundherum war es ein fröhlicher und geselliger Tag, der auch ohne Sonne so Manchen zum Strahlen gebracht hat.

02. Juli 2014

WM-Fieber auch in unseren Einrichtungen

Seit Beginn der Weltmeisterschaft in Brasilien ist auch bei unseren Bewohnern das Fußballfieber ausgebrochen. Auf der Großbildleinwand oder am Fernseher verfolgen die Bewohner gemeinsam nahezu alle Spiele, vor allem natürlich die unserer Nationalmannschaft. Da werden Daumen gedrückt, Fähnchen geschwungen und so mancher Jubelschrei geht durch's Haus. Schnittchen, Knabbereien und Getränke runden unser „public viewing“ zu einem tollen gemeinschaftlichen Erlebnis ab.

 

 

 

 

 

13. März 2014

Fachweiterbildung "Gerontopsychiatrie"

Unsere heutige Gesellschaft ist durch einen hohen und wachsenden Anteil alter Menschen geprägt. In Deutschland leben gegenwärtig fast eine Million Demenzkranke, zwei Drittel von ihnen sind von der Alzheimer Krankheit betroffen. Jährlich treten mehr als 200.000 Neuerkrankungen auf. Die demographische Entwicklung mit erheblicher Zunahme alter und sehr alter Menschen zusammen mit der Differenzierung der Methoden, Möglichkeiten und des Wissens über psychische Erkrankungen haben zur Herausbildung eines alterspsychiatrischen Schwerpunktes in der Psychiatrie geführt. Die Gerontopsychiatrie als ein Teil der Psychiatrie kann auch als ein Teilbereich der Altersmedizin, der Geriatrie oder weitergehend der Gerontologie verstanden werden. Die Gerontopsychiatrie ist durch eine besondere Herangehensweise mit viel Erfahrung und medizinischem Spezialwissen gekennzeichnet.

So entstehen auch für unsere Einrichtung neue Anforderungen, denen begegnet werden muss.

Eine grundlegende Voraussetzung dafür sind Mitarbeiter/-innen, mit fundiertem Wissen über gerontopsychiatrische Krankheitsbilder und persönlicher Vorbereitung auf das psychosozial herausfordernde Klientel dementiell Erkrankter.

Unsere Mitarbeiter Herr Denny Hoffmann und Frau Sabine Ehm haben im Jahr 2013 erfolgreich die Fachweiterbildung „Gerontopsychiatrie" mit einem Stundenvolumen von 480 Stunden absolviert. Sie haben ihr Wissen über Krankheitsbilder, therapeutische Interventionen und den Überblick über derzeit aktuelle Pflege und Betreuungsansätze in der Begleitung dementiell erkrankter Menschen vertieft und erweitert und für alle Mitarbeiter in die Einrichtung getragen.

Ebenfalls erfolgreich schlossen Herr Hoffmann in 2013 und Frau Ehm im Juli 2014 die 200 Stunden umfassende Fachweiterbildung zum „Praxisanleiter" ab.

Praxisanleiter sind in einer Pflegeausbildung für die praktische Anleitung der Auszubildenden am jeweiligen Arbeitsplatz zuständig. Außerdem sollen/können sie bei der Erstellung von Zwischen- und Regelbeurteilungen mitwirken. Die Anleitung von Auszubildenden ist wesentlicher Bestandteil der Personal- und Organisationsentwicklung unserer Einrichtung.

Praxisanleitung ist heute integraler und gesetzlich geforderter Bestandteil der Pflegeausbildung.

Darüber hinaus besteht im Gesundheitswesen in allen Bereichen permanenter Bedarf an Einarbeitung und Anleitung. Nur durch eine qualifizierte Einarbeitung und Anleitung ist eine Mitarbeiterin / ein Mitarbeiter in der Lage den Qualitätsanforderunen nachzukommen. Um dieses zu gewährleisten bedarf es qualifizierter Praxisanleiterinnen und Praxisanleiter.

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer werden befähigt:

  • Ihr pädagogisches und didaktisches Wissen in der Praxis situations- und personenbezogen anzuwenden
  • Ein Bewusstsein für ihre Rolle und eine professionelle Haltung zu entwickeln und aus diesem Verständnis heraus zu kommunizieren
  • Das eigene pflegefachliche Wissen und Können zu aktualisieren und nach dem Stand pflegewissenschaftlicher Erkenntnis zu ergänzen
  • Die Lernsituationen systematisch zu gestalten und in die einrichtungs- und stationsinternen Abläufe zu integrieren
  • Den gesamten Prozess der praktischen Ausbildung zu organisieren und dabei Kontinuität und Qualität zu sichern
  • Die Verbindung zwischen den Lernorten Schule und Praxis zu halten und die Lerninhalte jeweils dort abzustimmen.

Praxisanleiter/-innen schaffen in Institutionen des Gesundheitswesens eine Verbindung zwischen theoretischer und praktischer Pflege. Sie unterstützen die Schüler/-innen bei ihrer beruflichen und persönlichen Entwicklung und tragen somit zur Qualitätssicherung bei.

28. Oktober 2013

Schwester Daniela verabschiedete sich im Charlottenhof

Seit 14 Jahren luden Dominikanerschwester Daniela und Pastor Thomas Waubke die Bewohner/innen des Charlottenhofes in Badenhausen zu einer gemeinsamen Andacht in den Speise- und Aufenthaltsraum. Dabei spielte nie die Konfession, sondern der Mensch eine Rolle. Jetzt hatten die beiden zur letzten gemeinsamen kleinen liturgischen Feier geladen, weil Schwester Daniela ihren Ruhestand in dem im bayrischen Wald gelegenen Caritas Altenheim antreten wird. Auch wenn sie und ihre drei Schwestern, Adele, Anne und Pru, schon während eines Gottesdienstes in der katholischen St. Martinus Kirche in Osterode durch Weihbischof Dr. Nikolaus Schwerdtfeger ganz offiziell verabschiedet worden waren, wollte sie sich von dem Wohn- und Pflegeheim nicht so „klammheimlich aus dem Staub“ machen. Schwester Daniela erzählte anfangs ein wenig aus ihrer Kinder- und Jugendzeit und warum sie den Weg ins Kloster gewählt hatte. Sie, die mittlere Tochter von elf Kindern, habe sich selbst schon ihre Stärke bewiesen, als sie am Ende des letzten Schuljahres zusammen mit allen Mitschülern/innen einen See durchschwamm, der einen Durchmesser von vier Kilometer hatte. Dann wollte sie in die Welt hinaus, insbesondere, um anderen Menschen zu helfen. Da sie schon 1958 vorhatte nach Simbabwe, dem ehemaligen Südrhodesien, zu gehen, musste sie erst einmal einen „Abstecher“ über England machen, um die Sprache zu erlernen, die auch im ehemaligen in dem von ihr ausgewählten Land zum Alltag gehörte. Danach machte sich die Hauswirtschaftsmeisterin auf den Weg in den schwarzen Kontinent, wo sie 30 Jahre blieb. 1988 wurde sie gefragt, ob sie nach Deutschland gehen wollte, um dort die Internatsleitung der Privaten Berufsfachschule für Hauswirtschaft und einige Fächer im Schulbetrieb zu übernehmen. Auch wenn es ihr schwer fiel, kehrte sie nach Europa zurück. Als sich dann in diesem Ausbildungszentrum 1994 wegen Mangel an Schülerinnen die Türen endgültig schlossen, winkte einen neue Aufgabe. Sie vernahm, dass von ihrer Kongregation in der Diözese Hildesheim ein neues Projekt gestartet werden sollte. Für sie stand fest, dass sie dabei sein wollte, und so kam sie nach Osterode. Fünf Jahre später traf sie Pastor Waubke, und die beiden beschlossen, den ökumenischen Weg gemeinsam zu gehen. Während sie davon einem überaus interessierten Publikum erzählte, ließ Thomas Waubke spontan dazu gemalte Bilder sprechen. Die gemeinsame Reise endete mit dem Ziel, das in Bayern liegt. Es ist ein Caritas-Altenheim, in dem sie zusammen mit zwölf Schwestern wohnt und eine Gemeinschaft bildet. Denen wird sie beistehen und dazu warten noch 130 Heimbewohner/Innen auf ein offenes Ohr und Worte des Trostes, denn so vollends möchte sie die Hände noch nicht in den Ruhestand-Schoß legen. Heimleiterin Ute Reinhardt hatte nicht nur eine Träne im Knopfloch, als sie Schwester Daniela mit vielen Worten des Dankes ein blumiges Dankeschön überreichte. Gleiches widerfuhr Renate Wedemeyer vom Besuchsdienst der Kirchengemeinde Badenhausen. Volkmar von Gusnar wiederum überreichte ein reichhaltiges Dankeschön, das die Bewohner selbst gebastelt und zusammengestellt hatten. Da waren dann die Abschiedstränen bei Schwester Daniela angekommen.

Für sie hieß es Abschied zu nehmen (unteres Foto v. l. n. r.): Renate Wedemeyer, Thomas Waubke, Schwester Daniela, Volkmar von Gusnar und Ute Reinhardt. Foto: Bordfeld

22. August 2013

Das “etwas andere” Projekt: Kooperation mit der Oberschule Badenhausen

Nachdem bereits 2012 eine 8. Klasse der OBS regelmäßig einmal in der Woche die Pflegeeinrichtung „Charlottenhof“ in Badenhausen besuchte, steht nun ab dem neuen Schuljahr 2013/2014 erneut für eine 8. Klasse und unsere Heimbewohner jeden Donnerstag für 90 Minuten gemeinsames Backen, Basteln und Co. auf dem Stundenplan.

Vorangegangen war diesem Projekt ein Besuch der Heimleiterin, Frau Ute Reinhardt, die die Klasse über die Pflegeeinrichtung und ihre Bewohner informierte und den Schülerinnen und Schülern ihre Fragen beantwortete.

In fünf verschiedenen Gruppen heißt es nun seit dem 22. August 2013 für die Schülerinnen und Schüler "Schulbank drücken" der "anderen" Art. In der Deutschgruppe werden aktuelle Themen aus der Presse, oder aber Märchen und Gedichte bearbeitet und diskutiert. Um Erlebnisse aus der Vergangenheit der Bewohner geht es in der Geschichtsgruppe. Die Kreativgruppe fertigt jahreszeitliche Dekoration an. Hauswirtschaftliches Geschick kann in der Backgruppe vertieft werden. Hier werden neben Käsestangen und Laugengebäck auch bald die Weihnachtskekse hergestellt und natürlich an Ort und Stelle gleich probiert. Für Bewohner, die nicht in den Gruppen teilnehmen können, wünschten sich die jungen Schüler eine "Ausfahrgruppe". Und so wird mit Rollstühlen und Gehstöcken Badenhausen erkundet. 

17. August 2013

Gemeindefest in Badenhausen

Am Samstag, den 17. August 2013, machten sich unsere Bewohner und unsere Betreuungskraft Iris auf den Weg zur St. Martin Kirchengemeinde, denn diese feierte ihr Gemeindefest, welches sich rund um das Thema "Der Herr ist mein Hirte" drehte. Das Fest begann um 14.00 Uhr mit einem Gottesdienst an mehreren Stationen rund um die Kirche. Der Gemischte Chor Oberhütte begleitete die Feier musikalisch. Danach gab es Kaffee und Kuchen und natürlich Gegrilltes. Verschiedene Aufführungen rundeten diesen schönen Tag ab.

 

25. Juni 2013

Sommerfest im Charlottenhof Badenhausen

Badenhausen (pb). Männer waren in rosafarbene Tutus geschlüpft und überzeugten mit ihren Darbietungen, auch wenn keine Ballettschühchen die Füße "zierten". Sowohl Gäste, als auch Gastgeber tat dies mit Beifall und Zurufen kund. Zu sehen war der ungewöhnliche, faszinierende Auftritt während des traditionellen Sommerfestes, zu welchem das Wohn- und Pflegeheim Charlottenhof, Badenhausen, geladen hatte. Die männlichen Ballerinen gehören zur Laienspielgruppe, die unter Leitung von Gabi Bernhard traditionsgemäß bei den Festen etwas Neckisches präsentieren. Aber auch die schon erwachsenen Jungs der Bewegungstherapiegruppe zogen die Aufmerksamkeit auf sich, als sie zwar ohne Tutus, aber unter der Leitung von Susanne Köhler zeigten, wie man sich richtig bewegt.
Wer sich vor oder nach dem Zuschauen stärken wollte, hatte dazu reichlich Gelegenheit, die von allen genutzt wurde. Und so mussten Kaffee, Kuchen, frische Waffeln mit heißen Kirschen und Sahne sowie die deftigen Leckereien vom Grill nicht lange auf Interessenten warten. Das galt auch für die Tombola mit tollen Preisen. Wer sich nicht auf sein Glück, sondern auf seine Augen und seinen Geschmack verlassen wollte, schaute mal beim Flohmarkt vorbei. Für den guten Ton während des Nachmittags sorgte außerdem DJ Dirk.
(Text/Bild: P. Bordfeld)

17. September 2012

Informationsabend für Angehörige von Menschen mit Demenz

Im Alten- und Pflegeheim Charlottenhof Badenhausen findet in Zusammenarbeit mit dem Team WÖRHEIDE-Konzepte am 17. September 2012 ein interessanter und kostenfreier Informationsabend zum Thema demenzerkrankter Menschen statt.

Mehr Informationen finden Sie hier:

23. Juli 2012

Badenhausen feiert Schützenfest und wir feiern mit

Mit zwanzig unserer Bewohner vom Alten- und Pflegeheim Badenhausen nahmen wir am traditionellen Schützenfrühstück teil. Der Fanfarenzug aus Herzberg begleitete das muntere Treiben der über 500 anwesenden Gäste.
Erleichtert wurde unser Ausflug durch die gute Zusammenarbeit mit der Kirchengemeinde. Herr Pastor Waupke und seine Konfirmanden unterstützten unsere im Rollstuhl sitzenden Bewohner auf dem Weg zum Festplatz.
Für unsere Bewohner war dieses Ereignis wieder ein unvergessliches Erlebnis.

16. Juni 2012

Sommerfest im Pflegeheim und Wohnheim Badenhausen

Sommerfest fiel im Charlottenhof nicht ins Wasser
Badenhausen (pb). Auch wenn das Wetter alles andere tat, als auf ein Sommerfest einzustimmen, fiel Selbiges im Charlottenhof absolut nicht ins Wasser. Dazu trugen unter anderem die Laienspielgruppe unter der Leitung von Schwester Gaby und die Bewegungstherapiegruppe von Susanne Köhler bei.
Eröffnet wurde das Fest aber mit einem Gottesdienst, der von Schwester Daniela sowie deren Team ausgerichtet und überaus gut besucht war. Dann durften die Gäste ihr Glück bei der Tombola versuchen und bei kleinen Flohmärkten kramen. Der Erlös aus diesen Aktionen kommt übrigens den Bewohnern des Charlottenhofes zugute.
Zugute kamen die leckeren Grillsachen sowie die selbstgebackenen Kuchen und Waffeln dem Appetit aller. Für absolute Highlights sorgten aber zwei Männergruppen. Die Laienspielgruppe tauchte diesmal in Dieter Bohlens musikalische Szene ab und holten "Badenhausen sucht den Superstar" in den Charlottenhof. Da es ausnahmslos Erstplatzierte gab, erhielten alle eine Medaille und einen fantasievollen Pokal. Und die Jungs der Bewegungstherapie ernten Beifallskundgebungen mit ihren Linedance-Einlagen.
Alles in allem ein Fest, das bestimmt nicht ins Wasser gefallen war.

(Text/Bild: P. Bordfeld)

02. Juni 2012

Triathlon mit Beteiligung eines Mitarbeiter-Teams des Pflegeheims und des Wohnheims Badenhausen

Ein besonderes Ereignis stand für Mitarbeiter und Bewohner des Alten- & Pflegeheims und des Wohnheims in Badenhausen am 2. Juni 2012 auf dem Programm.
Im Ort wurde von der Familie Teuber ein Triathlon, welcher sich aus 15 Kilometern Mountainbiken, 10 Kilometern Laufen und 15 Kilometern Reiten zusammensetzte, veranstaltet. Das Pflegeheim und das Wohnheim des Charlottenhofs in Badenhausen stellten zusammen ein eigenes Team auf und gingen an den Start.
Sven Simanski, als Diätkoch in unserer Einrichtung, übernahm die erste Disziplin des Mountainbikings. Anschließend wurde an Timo Roepke, unseren Läufer und Auszubildenden in der Küche, übergeben. Die letzte Disziplin des Triathlon übernahm unsere Heimleiterin des Alten- & Pflegeheims Ute Reinhardt mit ihrem Pferd.
Die Bewohner bereiteten sich seit Tagen, u.a. mit selbstgemalten Plakaten auf dieses große Ereignis vor und gut die Hälfte von ihnen machten sich mit ihren Rollstühlen und Rollatoren auf den Weg um ihr Team anzufeuern.
Bis in den späten Nachmittag hinein blieben unsere Bewohner bei ihrem Team und verbrachten zusammen mit anderen Teilnehmern und Gästen einen unvergesslichen und ereignisreichen Tag.
 

22. Mai 2012

Jugendfeuerwehr Badenhausen engagiert sich für die gute Sache

Wer am 22. Mai dieses Jahres an dem großen Garten unseres Alten- und Pflegeheims vorbei kam, der hätte meinen können, dass dort die Camping-Saison eingeläutet worden war. Jung und Alt saß am Lagerfeuer und garte Stockbrot, nach Gitarrenklängen wurden Volkslieder gesungen und im "Wikinger-Schach" die Zielsicherheit getestet oder einfach nur dem munteren Treiben zugesehen. Die Badenhäuser Jugendfeuerwehr war im Rahmen des Projektes "Mensch-Natur-Gemeinschaft" in unser Alten- und Pflegeheim gekommen. Bei dieser Aktion geht es darum, mit einer guten Idee die Zukunft in ein besseres Licht zu rücken, sprich Menschen jeder Art, mit einer Aktion Mut zu machen. Und dies ist den Jugendlichen gelungen, die Senioren waren von der ersten bis zur letzten Minute mit so einer Begeisterung dabei, als seien sie in einen Jungbrunnen gefallen. Ihr Wunsch ist nicht nur, dass die Jugendfeuerwehr Badenhausen mal wieder so etwas hier auf die Beine stellt, sondern auch, dass sie für die Realisierung dieser Idee auch einen der Preise gewinnen mögen.

Auch Bewohner, die ihr Bett nicht verlassen konnten, haben an diesem herrlichen Tag teilgenommen!

01. Mai 2012

Neuer und moderner Duschstuhl

Seit Mai 2012 wird in unserem Pflegeheim der modernste und flexibelste Duschstuhl eingesetzt.
Er ermöglicht Bewohnern der Pflegestufen 0 bis 3 ein komfortables Duscherlebnis und den Mitarbeitern ein rückenschonendes Arbeiten.
Zunächst wurde dieser im Selbstversuch unter Anleitung von Herrn Skok von der Firma Arjo von unseren Mitarbeitern getestet.

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